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Das Projekt Basiskurs Mathematik

 

Das Aktionsforschungsprojekt BASISKURS MATHEMATIK wurde im Jahr 2000 initiiert, um ein aufeinander abgestimmtes Diagnose- und Förderprogramm zur Prävention und Überwindung der Rechenschwäche zu entwickeln.

In einer ersten Phase der Untersuchung wurden vorhandene Materialien zusammengestellt, weiterentwickelt und erprobt. Nach und nach beteiligten sich dann immer mehr Schulen. Entwicklung und Erprobung gingen dabei Hand in Hand. Schließlich wurde das Förderprogramm von 37 Lehrkräften erprobt und insgesamt wurden 2157 Kinder getestet. Das Untersuchungsdesign erwies sich als außergewöhnlich effektiv. Die Verbindung praktischer und theoretischer Fragestellungen führte zu einer äußerst repräsentativen Untersuchung.

Gegenüber der Kontrollgruppe zeigten sich signifikant höhere Lernzuwächse. Der BASISKURS MATHEMATIK gehört damit zu den wenigen Programmen, deren Wirksamkeit wissenschaftlich überprüft wurde.

Um etwas über das Wesen der Rechenschwäche zu erfahren, untersuchten wir Unterschiede zwischen den als förderbedürftig ausgewählten Kindern und den übrigen Kindern. Aus diesen Analysen erfuhren wir viel über die Strukturen und Zusammenhänge des Aufbaus mathematischer Verständnisgrundlagen. Das aus diesen Ergebnissen entwickelte Drei-Säulen-Modell dient nun als Grundlage für das Folgeprojekt  MATINKO, bei dem für einen Teil des Mathematikunterrichts ein Individualisierungsprogramm entwickelt wird. 

Die statistischen Untersuchungen im Rahmen des Projekts BASISKURS MATHEMATIK sind in dem Buch "Basiskurs Mathematik - Aktionsforschung zur Prävention und Überwindung der Rechenschwäche" (Dieck-Verlag)zusammengefasst. 

 

 

Das Förderprogramm

 

Der BASISKURS MATHEMATIK war ein Lehrgang zur Vermeidung und Überwindung der Rechenschwäche. Er ist im Dieck-Verlag erschienen und wurde von 2000 bis 2010 eingesetzt. Das Programm war für Kleinfördergruppen konzipiert.
Inzwischen setzen wir die noch weiter elaborierten Matinko-Materialien nicht nur als Lehrwerk, sondern auch in Kleinfördergruppen ein. Dadurch lassen sich Klassenunterricht und Förderunterricht noch besser aufeinander beziehen. Letztlich geht es ja darum, durch einen guten Klassenunterricht der Entstehung einer Rechenschwäche von Anfang an vorzubeugen.

 

 Matinko in Kleinfördergruppen