Matinko-Verlag

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Modul 1


Rechenschwäche erkennen, vermeiden und überwinden

Die Fortbildungsveranstaltung macht mit der Problematik der Rechenschwäche vertraut,
verdeutlicht typische Denkweisen rechenschwacher Personen und zeigt anhand von Beispielen
aus dem Programm Matinko, wie Kindern im Klassenverband oder in Kleinfördergruppen
sinnvoll geholfen werden kann.
Inhalte: Fallbeispiele, Definitionen, Ursachen, Diagnose, Kompetenzraster,
Kleinfördergruppen, Übungsformen und Übungsmaterialien.

Modul 1 lässt sich gut mit Modul 2 verbinden.
Kollegien aller Schulformen
3 Stunden

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Modul 2


Der Aufbau mathematischer Verständnisgrundlagen
das Drei-Säulen-Modell


Die statistischen Auswertungen im Rahmen der Aktionsforschungsprojekte
Basiskurs Mathematik und Matinko führten zu einem Kompetenzstufenmodell, das als
Grundlage einer individualisierten Förderung dient. Den inhaltlichen Schwerpunkt
der Fortbildung bilden die Zusammenhänge zwischen Wahrnehmung, Zahlbegriff, Sprache,
operativem Verständnis und Geometrie. Durch praktische Übungen, kleine Experimente
und Fehleranalysen werden die Problemstellen beim Aufbau mathematischer
Verständnisgrundlagen verdeutlicht. Übungsbeispiele demonstrieren,
wie die Grundlagen der Mathematik planvoll aufgebaut werden können.
Diagnostische Methoden werden erläutert, die Erstellung von Förderplänen
wird anhand von Fallbeispielen geübt.

Modul 2 lässt sich gut mit den Modulen 1,3 und 6 verbinden
Kollegien aller Schulformen
3 Stunden

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 Modul 3

MATINKO - individualisierter Aufbau
mathematischer Verständnisgrundlagen
(Mathematik individualisiert und kompetenzorientiert)

MATINKO ist ein Lehrwerk, bei dem Kinder mathematische Verständnisgrundlagen
systematisch und im eigenen Lerntempo aufbauen. Das Lehrwerk wurde
seit dem Schuljahr 2005/2006 im Rahmen eines Aktionsforschungsprojekts erprobt
und deckt jetzt alle Kompetenzen ab, die für Klasse 1-4 vorgesehen sind.
MATINKO wird an Grund- und Förderschulen eingesetzt und eignet sich besonders
für inklusiven Unterricht. Die Übungsmaterialien beziehen sich auf individualisierte,
aber auch gemeinsame Unterrichtsphasen. MATINKO dient auch zur Förderung
von älteren Kinder und Jugendlichen, die bestimmte Lernlücken schließen wollen.
Im Rahmen der Fortbildung wird das Konzept vorgestellt.
Ausgewählte Übungen werden gemeinsam ausprobiert.

Modul 3 lässt sich gut mit den Modulen 2 und 4 verbinden.
Kollegien von Grund- und Förderschulen
3 Stunden

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Modul 4

Mathematik kompetenzorientiert unterrichten

Anhand von interessanten Übungsbeispielen aus dem nicht individualisierten Teil
des Matinko-Unterrichts werden Prinzipien und Problemstellen eines ergiebigen
Klassenunterrichts deutlich gemacht, der Entdeckungen auf unterschiedlichem
Niveau ermöglicht, Kinder in hohem Maße aktiviert und allgemeine (prozessbezogene)
Kompetenzen wie das Darstellen, Argumentieren und Kommunizieren gezielt fördert.
Bei den Übungsformaten wird aufgezeigt, wie an einen systematischen Förderplan
angeknüpft werden kann.

Modul 4 lässt sich gut mit den Modulen 3,7,8,9 und 10 verbinden.
Kollegien von Grund- und Förderschulen
3 Stunden

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Modul 5

Mathematische Früherziehung

In der Fortbildung werden Zusammenhänge zwischen Wahrnehmung, Zahlbegriff,
Sprache, operativem Verständnis und Geometrie erläutert. Durch Übungen, kleine
Experimente und Fehleranalysen werden die Problemstellen beim Aufbau
mathematischer Verständnisgrundlagen verdeutlicht, wie sie sich bei Grundschülern zeigen
und wie sie sich zu einer Rechenschwäche verfestigen können.
Daraus leiten wir ab, was ein Kind können sollte, um gute Grundlagen
für den Aufbau von mathematischem Verständnis zu haben, wenn es in die Schule kommt.
Durch Übungsbeispiele und diagnostische Aufgaben wird dargestellt,
wie sich diese Grundlagen im Rahmen der Vorschulerziehung, in
Übergangsgruppen bzw. in Förderschulen aufbauen und Probleme frühzeitig
überwinden lassen.

Das Modul umfasst auch die Inhalte von Modul 2.
Fortbildung für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen,
interessierte Eltern, Kollegien von Grund- und Förderschulen
6 Stunden

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Modul 6

Von der Diagnose zum Förderplan

Es wird gezeigt und erprobt, wie beiläufige oder gezielte Beobachtungen im
Unterrichtsalltag in einen systematischen und mitwachsenden Förderplan münden können.
Exemplarisch erproben wir, wie sich der Förderplan für einen differenzierten Unterricht nutzen
lässt. Das hilft, Lernlücken zu schließen, der Entwicklung der Rechenschwäche vorzubeugen
und jedem Kind Erfolgserlebnisse zu ermöglichen, wenn es sich anstrengt.
Für eine ausführlichere Erhebung der Lernvoraussetzungen wird das
Screeningverfahren DÜMA vorgestellt und erprobt.

Modul 6 lässt sich gut mit den Modulen 1 und 2 verbinden.
Kollegien aller Schulformen
2 Stunden

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Modul 7

Substanzielle Übungsformate Geometrie

Wie können die grundlegenden Aspekte räumlichen Vorstellungsvermögens im Unterricht
aufeinander aufbauend erarbeitet und geübt werden, gleichzeitig aber auch Anlass
für spannende Entdeckungen und eine Weiterentwicklung allgemeiner Kompetenzen sein?
Die in Übungsformaten (Kopfgeometrie, Bruno Braun, Faltgeometrie, Spiegeln, Geobrett,
Würfelbaupläne, Perspektivwechsel, ...) möglichen Entdeckungen auf den
unterschiedlichen Niveaustufen werden vorgestellt und erprobt.

Modul 7 lässt sich gut mit den Modulen 3,4,8,9 und 10 verbinden.
Kollegien von Grund- und Förderschulen
3 Stunden

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Modul 8

Größen

Anhand von Übungsbeispielen in den Bereichen Zeit, Längen, Geld, Volumen, Gewicht
wird thematisiert, wie sich eine Unterrichtsreihe aufbauen lässt, die die Vorerfahrungen
der Kinder berücksichtigt, Handlungserfahrung ermöglicht und Grundlagen
für ein solides Verständnis der Einheiten schafft.
Inhalte: Vorwissen, Stufenfolgen, Schätzen, Repräsentanten, Messtechnik,
Handlungserfahrung, Rechnen mit Größen, flexible Nutzung und Anwendung

Modul 8 lässt sich gut mit den Modulen 4,7,9 und 10 verbinden.
Kollegien von Grund- und Förderschulen
3 Stunden

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Modul 9

Sachrechnen

Die Rolle von Textaufgaben, kurzen Übungen, realitätsnahen Sachaufgaben und
offenen Problemlöseaufgaben bei der Förderung von Flexibilität und Problemlösefähigkeit
wird anhand von Übungsbeispielen erörtert. Es wird gezeigt, wie Kindern in dialogischen
Lernformen Freude am Mathematik-Treiben bekommen können, sich in intensive
Diskussionen verstricken lassen und dabei ihre Ideen und Konzepte weiterentwickeln.
Inhalte: Problemstellung, Begriffsbestimmung, echte Verwendungssituationen,
offene Aufgabenstellungen, Denk- und Sachaufgaben, Eigenproduktionen,
Rechengeschichten, Pflicht und Kür des Sachrechnens, Sachrechnen als Problemlösen,
Modellieren, heuristische Strategien, Frage – Rechnung und Antwort ?, Teilkompetenzen

Modul 9 lässt sich gut mit den Modulen 3,4,7,8 und 10 verbinden.
Kollegien von Grund- und Förderschulen
3 Stunden

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Modul 10

Themenkiste Taschenrechner

Beim Rechnen außerhalb der Schule spielt das elektronische Rechnen eine weitaus größere
Rolle als z.B. schriftliche Rechenverfahren. Es gilt deshalb, Kinder auf den sachgerechten
und flexiblen Einsatz des Taschenrechners vorzubereiten. In der Fortbildung werden Übungen
zur Funktionsweise und zum flexiblen Einsatz des Taschenrechners (z.B. „Im Kopf oder mit
Taschenrechner", „Kann das stimmen?") vorgestellt und ausprobiert.
Es wird thematisiert, wie der Taschenrechner bei komplexen Aufgaben, Sachaufgaben
und Spielen oder auch als Übungs- und Kontrollinstrument verwendet werden kann.
Wir orientieren uns dabei an einem Matinko-Themenheft und einer Kartei von Julia Feldkamp.
Die Materialien sind für den Einsatz in Klasse 3 und 4 vorgesehen.
Um die Unterrichtsvorbereitung zu vereinfachen, wird empfohlen, eine schuleigene
Themenkiste Taschenrechner zusammenzustellen oder anzuschaffen,
die alle benötigten Materialien und Lehrerhinweise enthält.

Modul 10 lässt sich gut mit den Modulen 3,4,7,8 und 9 verbinden.

Kollegien von Grund- und Förderschulen
2 Stunden

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Modul 11

Matinko in Klasse 3-4

Anhand von Übungsbeispielen aus den Matinko-Materialien für Klasse 3 und 4
werden methodische Fra
gen der Unterrichtsgestaltung und des Zusammenspiels
von selbständigem Arbeiten und gemeinsamen Phasen im Klassenverband erörtert.
Fachliche Zusammenhänge beim systematischen Aufbau von Verständnis werden erörtert.
Produktive Übungen und kleine Projektideen werden erprobt.
Möglichkeiten der Leistungsbeurteilung werden vorgestellt.


Modul 11 lässt sich gut mit den Modulen 3,4,7,8,9 und 10 verbinden.
Kollegien von Grund- und Förderschulen
3 Stunden

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Modul 12

Sprachförderung im Mathematikunterricht

Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie Sprachförderung an den Lernvoraussetzungen
der Kinder anknüpfen kann und in der Verbindung mit Veranschaulichung und Handlung
zum Aufbau mathematischem Verständnis beiträgt.
Weitere Inhalte: Entdeckungen beschreiben, Wortspeicher, Satzmuster, deiktische Mittel,
Begriffslernen, Argumentieren und Begründen, Kinder mit
Deutsch als Zweitsprache lernen Mathematik.

M
odul 12 lässt sich gut mit den Modulen 1,2,3 und 4 verbinden.
Kollegien von Grund- und Förderschulen
3 Stunden

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Unterstützungsangebote

Für Schulen oder einzelne
KollegInnen, die mit Matinko arbeiten, gibt es Teamtreffen,
regionale Arbeitsgruppen und Unterstützungsangebote. Auf Anfrage.

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weitere Themen
und Vorträge z.B. für Eltern oder für wissenschaftlich Interessierte auf Anfrage.

Infoblatt: Fortbildungen von Peter Jansen
Infoblatt: Matinko ModeratorInnen